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Schutzmaßnahmen für den Bienenfresser

Lebensraumschutz ist Artenschutz

Um den Bienenfresser in Sachsen-Anhalt dauerhaft zu schützen, ist der Erhalt seiner Lebensräume unerlässlich. Der NABU Sachsen-Anhalt stellt die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor.

Bienenfresser - Foto: Hans Pollin

Bienenfresser - Foto: Hans Pollin

2006 legte der NABU Sachsen-Anhalt mit seinem zweijährigen Artenschutzprojekt den Grundstein für den Erhalt des Bienenfressers in Sachsen-Anhalt. Ein langfristiger Erfolg ist dabei maßgeblich vom Schutz seiner Lebensräume abhängig. Die wichtigsten Maßnahmen werden im Folgenden dargestellt.


Die wichtigsten Maßnahmen

1. Unterschutzstellung der Brutplätze

Die Unterschutzstellung der Brutplätze entsprechend dem Naturschutzgesetz ist eine wichtige Voraussetzung für den dauerhaften Erhalt von Bienenfresser-Kolonien. Dadurch werden Maßnahmen zur Pflege und Sicherung begünstigt und schutzunverträgliche Nutzungen, wie die Anlage von Wegen und Straßen, unterbunden. Außerdem: auch andere Tiere wie Eisvogel und Uferschwalbe profitieren von vom Erhalt trockenwarmer Standorte.

2. Erhalt der Brutsteilwände

Zur Gewährleistung einer ungestörten Brut müssen Steilwände in der Zeit von Anfang Mai bis Ende August geschützt werden. Dies gilt auch für in aktiv genutzten Kies-, Sand- und Tongruben und gelingt in Zusammenarbeit mit dem zwischen Ornithologen, Naturschutzbehörden und Grubenbetreibern. Nach Aufgabe des Abbaubetriebs sind Artenschutzaspekte im Abschlussbetriebsplan zu verankern. Ein Schwerpunkt sollte vor allem auch die Sicherung der Brutplätze an natürlichen Standorten sein, wie zum Beispiel Flussufern. Unbedachten Unterhaltungsmaßnahmen sollte entschieden entgegengewirkt werden.

3. Pflege und Neuanlage von Steilwänden

Um das Weiterbestehen der Kolonien zu sichern, ist vielerorts die Pflege und Neuanlage von Steilwänden notwendig. Hierzu werden bestehende Wände neu abgestochen und aufkommender Bewuchs vor den Brutplätzen entfernt.

Die Neuanlage von Steilwänden sollte nur innerhalb nahrungsreicher Lebensräume mit Vorhandensein von Sitzwarten (Bäume, Büsche) nahe der Brutwand vorgenommen werden. Die zwei bis vier Meter hohen und fünf bis fünfzig Meter langen Steilwände sollten im gut grabbarem Substrat (vorzugsweise Löß) angelegt werden und wenn möglich eine regengeschützte südliche oder östliche Ausrichtung haben. Die Nähe zu Straßen oder vielbelaufenen Wegen ist grundsätzlich zu vermeiden.

4. Absicherung der Nahrungsverfügbarkeit

In der Nähe bekannter Brutplätze können blütenreiche Wiesen und Brachen, Streuobstbestände und Hecken sowie Kleingewässer helfen, die Nahrungsverfügbarkeit zu gewährleisten. Der Bienenfresser kann bei uns nur überleben, wenn ein vielfältiges Nahrungsangebot in einer halboffenen, extensiv genutzten Kulturlandschaft besteht.

5. Flächenerhalt durch Flächenkauf

Die Sicherung von Lebensräumen durch Flächenkauf ist die sicherste Methode, zukünftige Gefährdungen an den Brutplätzen des Bienenfressers auszuschließen. Doch dies kostet Geld, wie auch die Pflege und Betreuung der Flächen. Daher sind wir ganz besonders auf Spenden angewiesen und haben zu diesem Zweck ein Spendenkonto „Bienenfresser" eingerichtet.


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